"

Von Dr. Klaus Wieser.

Viele Menschen glauben immer noch, dass die Christenverfolgung im Altertum und dann nicht hier, sondern im römischen Reich stattfand. Christenverfolgungen haben sich in der Geschichte überall in der Alten Welt ereignet. In der Gegenwart haben jedoch gegen Christen gerichtete Handlungen eine gigantische Dimension erreicht. Und das geschieht nicht irgendwo in Anatolien, wo muslimischen Türken und Kurden vor ungefähr 100 Jahren die Armenier dahinmetzelten, sondern es geschieht hier bei uns – beispielsweise in Hamburg- Barmbek.

Ein Palästinenser hatte im Juli 2017 dort mit einem Messer Kunden angegriffen. Ein Toter und sechs Verletzte sind das Ergebnis. Wie aus einem Artikel im Hamburger Abendblatt vom 02.02.2018 hervorgeht, hätte der Täter bei seiner Vernehmung gesagt, er hätte soviel Christen wie möglich töten wollen. Dieser mörderische Terrorakt – wieder im Namen des Islams – wurde jedoch nicht als christenfeindliche Straftat gezählt. Vielmehr wurde er in einen islamistisch- terroristischen Hintergrund eingeordnet. Das aber sieht nicht nach Zufall oder als Ergebnis der Schwierigkeit aus, statistische Ereignisse nach ihrer Kausalität trennscharf einzuordnen. Man darf vielmehr vermuten, dass den Herrschenden bei uns eine Diskussion über eine Christenverfolgung durch die von einer Bevölkerungsmehrheit in Deutschland herzlich unerwünschten „Gäste“ besonders unangenehm ist. Deshalb werden auch erst seit 2017 durch die Bundesländer die christenfeindlichen Straftaten der Zuwanderer erfasst. Dass der Innenminister die statistische Erhebung nach dem Kriterium „Christenfeindlichkeit“ anordnete, ist dem „Hilfswerk Open Doors“ zu verdanken, dass 2016 insgesamt 743 Fälle von „religiöser Gewalt“ gegen christliche Flüchtlinge in deutschen Asylunterkünften registrierte. Danach waren Migranten/Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan die überwiegenden Opfer.

Die erhobenen Zahlen ab 2017 sollten dann von den Bundesländern an das Bundeskriminalamt übermittelt werden. Bekanntlich soll man jedoch einer Statistik nur dann glauben, wenn man sie selbst gefälscht (oder falsch erhoben) hat. So auch in diesem Fall. Das „vorläufige“ Ergebnis sollte offensichtlich die Bürger beruhigen, denn nur 100(!?) Straftaten wurden gemeldet, darunter mindestens neun(!?) Körperverletzungen und ein Mordfall in Prien am Chiemsee. Der Mordfall ist besonders bezeichnend für diesen Typus Täter und für den Islam bzw. dessen Verkünder, denn Farima S. aus Afghanistan war zum Christentum konvertiert und wollte den Täter überreden, es auch zu tun. Der Täter gab nach dieser bereits zitierten Zeitungsmeldung an, dass es mit seinem Selbstverständnis als Muslim nicht vereinbar gewesen sei und er das Recht (und wohl auch die Pflicht?) habe, deshalb zu töten. Dem psychiatrischen Gutachter schwärmte er gemäß der gleichen Quelle vor, dass er sich danach leichter und glücklicher gefühlt habe, nachdem er die Frau umgebracht habe. Bei dieser Aussage kann man vermuten, dass die brisanten Fallzahlen der Gewalt gegen Christen und gegen christlichen Symbole – falls sie von vornherein nicht unterdrückt wurden- irgendwo „abgelegt“ wurden. Beispielsweise lässt sich der Mord von Prien und der von Hamburg-Barmbek leicht unter der Kategorie: „Handeln psychisch Kranker“ und der von Prien zusätzlich noch als „Beziehungstat“ vertuschen, weil Täter und Opfer aus Afghanistan stammten. Man darf also davon ausgehen, dass die Anzahl dieser Taten sehr viel höher ist und dass das Risiko für einheimische und zugewanderten Christen, Opfer zu werden, mit jedem hier ankommenden Muslim steigt.

Natürlich ist die große Mehrheit der Muslime friedlich und viele von ihnen sind bereit, gut mit Christen in unserem Land zusammen zu leben. Doch es grenzt an gefährliche Torheit, die Verdammung und die Kampfansage Mohammeds gegen alle anderen Religionen zu überlesen oder sie sich mit viel „Blabla“ schön zu reden! Man darf nicht etwas für unmöglich halten, weil unsere Religion und die sich daraus entwickelte praktische Ethik sowie die Rechtsnormen ( Religionsfreiheit gemäß Grundgesetz) religiöse Toleranz zum Normalfall gemacht hat. Erinnert sei an Friedrich II („der Große“ ) von Preußen, der postulierte: „In meinem Reich soll jeder nach seiner Fasson selig werden“ Vergessen wir nicht, wir Deutsche haben in der Geschichte einen mörderischen Bürgerkrieg durchlebt, der als Religionskrieg ( besser: Konfessionskrieg) begann und -wie später der Zweite Weltkrieg – das gesamte Reich in Trümmern legte.

Besonders kläglich ist in diesem Zusammenhang des Verhalten der beiden deutschen Staatskirchen. Anstelle ihre besondere Fürsorge ihren sogar in Deutschland verfolgten Glaubensschwestern und — -brüdern zukommen zu lassen, üben sie sich in angeblicher religiöser Neutralität. In Wirklichkeit hat man den Eindruck, als sei das Personal besonders der evangelischen Kirche von der angeblichen „Glaubensstärke“ der Moslems imponiert. Man durfte in kirchlichen Verlautbarungen sogar lesen, dass diese ein Vorbild seien und dass man davon selbst profitieren könne. Manches hört sich so an, als habe man die Seiten gewechselt und zeige sehr viel mehr Verständnis für den Islam als für das zwischenzeitlich arg säkulare Christentum. Das Verhalten der beiden Staatskirchen in der „Flüchtlingsfrage“ geht über das hinaus, was das Gebot der Nächstenliebe von den Christen fordert und richtet sich gegen unseren Staat. Ein Stichwort dazu: Kirchenasyl!

Menschen mit ganz anderen Denkstrukturen aufgrund des Islams und anderer Traditionen können das merkwürdige Verhalten der Kirchen nur als eine Art Kapitulation des Christentums werten und damit ihr eigenes Verhalten irgendwie als legitim halten. Wenn sie auch noch das teilweise devot wirkende Benehmen der vielen Helfer und anderer Gutmenschen beobachten, kann das nur ihre Ansicht verstärken. Dazu kommt dann auch noch das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit und der Humanität in der christlichen Welt – auch gegenüber Straftätern.

Trotzdem ist von den christliche Kirchen gegenüber ihren Glaubensschwestern und -brüdern mehr Solidarität einzufordern. Vom Staat ist zu erwarten, dass er die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit auch gegenüber diesen Fremden durchsetzt – zum Schutz der Einheimischen, der gutwilligen Zugewanderten, die sich keines Verstoßes gegen Gesetze schuldig gemacht haben und zu seinem eigenen Schutz.
Denn: Ein Staat, der keine oder zu wenig Sicherheit gewährt, macht sich überflüssig.

Kommentar schreiben