Von Dr. Klaus Wieser.


Möchten Sie unter den gegenwärtigen Bedingungen Polizist/in sein ?

Wahrscheinlich werden viele von Ihnen dankend abwinken. Sie werden an die vielen Überstunden, an die respektlose Behandlung der Polizeibeamten, besonders auch der –beamtinnen, an die vielen anderen Frustrationen durch Politiker, durch Staatsanwälte und Rechtsanwälte usw. denken. Dass sich trotzdem noch viele junge Menschen für diesen Beruf entscheiden, ist bewundernswert und verlangt Hochachtung.

Die meisten Menschen sind mit der Arbeit der Polizei im Wesentlichen zufrieden, trotz der Geringschätzung durch bestimmt politisch Gruppen. Die Leistungen der Polizei trotz aller Widrigkeiten deuten darauf hin, dass die Menschen, die sich für diesen Beruf entschieden haben, durchaus qualifiziert und charakterlich gefestigt sind. In jedem Fall gehören sie zu denjenigen, die auch andere berufliche Möglichkeiten gehabt hätten und haben. Wir können ohne Einschränkung aus eigener Erfahrung sagen, dass unsere politische Arbeit ohne die Polizei hier in Hamburg – Wandsbek nicht möglich wäre. Die vernachlässigende Haltung der sozialdemokratische Staatspartei und vor allem ihres grünen Wurmfortsatzes gegenüber Recht und Ordnung hat hier ein übles Biotop von militanter politischer Intoleranz entstehen lassen.

Hierzu vergleiche auch:
„Warum fällt der politischen Linken Toleranz gegenüber Andersdenkenden so schwer?“ vom 1.8.2016 sowie die verschiedenen Beiträge über die tätlichen Übergriffe gegen AfD`ler.

Die schon länger in der politischen Verantwortung stehenden Parteien sehen dem Treiben der sogenannten „Antifa“( der Antifaschisten) nachlässig oder sogar mit „klammheimlicher“ Freude zu. Deren Hetze und Übergriffe gegen uns werden von ihnen geduldet und ihre eigene Hetze haben sie mit viel Scheinheiligkeit garniert. Wie selbstverständlich gelten sehr unterschiedliche Maßstäbe für sie und für uns. Und ihre journalistischen und pseudowissenschaftliche Hilfstruppen haben es verstanden, alles fachgerecht zu kommunizieren.

Man darf davon ausgehen, dass die Polizeibeamten, die durch ihre Arbeit mit der rauhen Wirklichkeit konfrontiert sind, diese Machenschaften durchschauen und über viele Entwicklungen in unserem Land entsetzt sind. Das ist ein Tatbestand, der sie sicher davor bewahrt, den vorherrschenden linken Parolen zu folgen und auf den gesunden Menschenverstand zu verzichten.
Natürlich gibt es Situationen, in denen wir über die Entscheidungen der Polizeibeamten vor Ort nicht glücklich sind.

Aber man muss akzeptieren, dass die Polizei überparteiisch sein muss und dass ihr Handeln gesetzesgebunden ist. Dennoch verbleibt ein positiver Eindruck von den Polizeibeamten vor Ort und ihrer Arbeit. Und das muss auch einmal gesagt werden: Für ihre vorbildliche Arbeit hat die Polizei unseren Dank verdient.
Angesichts dieses Umstandes kann man für die Äußerungen von grün/linken Politikern und bestimmten Presseorganen anderenorts kein Verständnis aufbringen. Ausgerechnet zu den polizeilichen Maßnahmen in Köln in der Silvesternacht 2016, nachdem in der Silvesternacht 2015 hunderte junger Frauen bestohlen, sexuell erniedrigt und beleidigt wurden, gab es von politisch grün/linker Seite völlig unangemessene Vorwürfe.

So wurde die polizeiliche Abkürzung für die Nordafrikaner, nämlich „Nafri“ als „in hohem Maße entmenschlichend“ oder als „herabwürdigende Gruppenbezeichnung“ usw. bezeichnet. Da sind sie, die orwellsche Sprachdiktatoren, die jedem vorschreiben wollen, wie er sich auszudrücken hat! Die hilflose Verteidigung der Kölner Polizeioberen, dass es sich um einen internen Arbeitsbegriff handele und dass man dessen (versehentliche ?) Verwendung in der Öffentlichkeit bedauere, erscheint angesichts der Personen, die sich darüber empörten, völlig unnötig.

Noch schlimmer war der Vorwurf des Rassismus: Er wird gegen alle vorgebracht, die sich nicht des „linken“ Vokabulars bedienen.
Die Polizeibeamten waren im Vorweg vor den Nordafrikanern gewarnt: „Das Klientel verhält sich äußerst aggressiv auch gegenüber einschreitenden Polizeibeamten und Mitarbeitern der Stadt (Jugendamt, Ausländeramt) Bewaffnungen (Klappmesser) werden regelmäßig festgestellt, häufig Widerstandshandlungen!“ Dass sich die Polizeibeamten zu ihrem Schutz und dem der friedlichen Bürger bei verdächtigen Personen am Silvesterabend besonders vorsahen und diese auch besonders kontrollierten, war folgerichtig ihre Aufgabe. Da diese Nordafrikaner in großen Gruppen gemeinsam anreisten und sich schon auf der Anreise entsprechend (siehe oben) verhielten, konnte die Polizei sich ihnen gegenüber gar nicht anders verhalten. Dies als ein rassistisch motiviertes Kontrollverhaltens zu bezeichnen, ist blanker Unsinn. Es ist jedoch gleichzeitig auch eine Beleidigung. Das ist linke Hetze gegenüber der Polizei. die nichts anders getan hat, als ihre Pflicht – mehr nicht.

Wer sich so verhält wie diese destruktiven Kritiker, zerstört das Vertrauen der Menschen in den demokratischen Staat und seinen Institutionen. Dabei gehören die Polizisten zu den wichtigsten Garanten der inneren Sicherheit des Staates und der Zivilgesellschaft. Wer ihre Motivation durch derartige Hetze beschädigt, legt die Axt an unseren demokratischen Staat.

Wir sollten uns hier nicht von dem beeindrucken lassen, was diese Gruppen verlauten lassen, sondern die Polizeibeamten wissen lassen, dass wir ihre schwere Arbeit zu würdigen wissen.

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