Die böse Saat der Hetze gegen die AfD geht auf


Von Dr. Klaus Wieser.

Schon wieder wurde ein AfD – Stand von fünf bis sechs schwarz uniformierten jungen Männern überfallen. Am Samstag, den 13.02.2016, wurden am Wandsbeker Quarree Mitglieder der AfD, darunter ein Mitglied der Bezirksversammlung Wandsbek, angegriffen und bedroht. Der Info Stand der AfD wurde umgeworfen, beschädigt und besprüht. Das Informationsmaterial fiel zu Boden. Nach dem Blitzangriff stürmten die Angreifer davon.
Kurz danach griff diese “Antifa” Gruppe junger Männern einen einzelnen Verteiler der AfD Wandsbek erneut an und rissen ihm das Info -Material aus den Händen. Passanten kamen ihm zur Hilfe, so dass die Angreifer – bis auf einen – flohen. Die Passanten und der angegriffene Info- Verteiler hielten diesen, einen Jungen von 16 Jahren, fest. Schließlich konnte er den in der Nähe anwesenden Polizisten übergeben werden. Die Polizei verhafteten weitere Angreifer.

Schlimm ist dieser Vorfall allemal – allerdings war das nicht der erste Fall in Hamburg. Aus den sozialen Netzwerken ließ sich im Nachhinein feststellen, dass diese Tat nicht spontan, sondern vorbereitet war. Beunruhigend ist, dass die jungen Täter ganz offensichtlich dieses aus Überzeugung taten, da sie wohl aufgrund der einseitigen und diffamierenden Berichterstattung gegen die AfD glaubten, dass dieses von den Hamburgern für gut befunden würde.

Das ist das Ergebnis der bundesdeutschen Kampagne gegen die AfD durch Politiker und Medien. Diese hat ein Klima geschaffen, in denen bürgerliche Umgangsformen und demokratische Fairness außer Kraft gesetzt wurden.
Beispiele für solche Diffamierungen: In einem Artikel in dem Hamburger Abendblatt vom 4. Feb. 2016 (S. 22) wird behauptet „Empathie ist das, was den Unmenschen und Zündlern von der AfD, was den Pegidisten fundamental fehlt.“ Noch schlimmer ist, wenn in der Hamburger Bürgerschaft über die AfD als von “Rattenfängern am rechten Rand“ gesprochen wird. Die Herabsetzung der AfD ist dabei nur ein Aspekt. Dass hier Wähler zu Ratten erklärt werden, sagt viel über die Einstellung dieses Politikers und seiner Partei zu den Bürgern und Wählern aus.
Dieses unverantwortliche Gerede trägt ihren Teil dazu bei, dass ein politisches Klima entstanden ist, bei dem noch viel Schlimmeres entstehen kann als dieser Überfall. Denn: Hierbei gab es nur Sachschaden.

Ganz offensichtlich übersehen viele Politiker der Altparteien und der mit ihnen verbündeten bzw. mit ihnen zusammen arbeitenden Journalisten in Deutschland die Wirkung ihres Tuns nicht und verweigern die Verantwortung für ihre Worte und ihr Handeln sowie für die sich daraus ergebenden Folgen für unseren Staat und unsere Gesellschaft. Und ebenso problematisch erweist sich immer wieder das Verhältnis dieser Politiker und Medienarbeiter zur Demokratie. Diese wird zwar in feierlichen Reden beschworen und sie tragen diese wie eine Monstranz vor sich her. Aber sie wird in großen Teilen nicht von ihnen wirklich gelebt. Demokratische Grundsätze und Gepflogenheiten bilden besonders in Wahlkampfzeiten nur selten die Basis ihres Handelns. (siehe oben).
Schließlich mangelt es vielen von ihnen an Charakter und an Wertebewusstsein, denn in der Frage der Hetze gegen Andersdenkende müsste es grundsätzlich heißen:”Das tut man nicht!”
Nur wenige verhalten sich insofern tadellos. Damit gelangen wir in den Bereich genuin persönlicher Qualitäten.
Dem geneigten Leser soll überlassen bleiben, wie er das Verhalten der einzelnen Akteure beurteilt.

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