Von Dr. Klaus Wieser.

Die moderne Völkerwanderung und die Festung Europa.

Immer wieder taucht im Zusammenhang mit der Beurteilung des 21. Jahrhunderts die Bezeichnung „Jahrhundert der Völkerwanderung“ auf. Dabei wird bewusst auf diesen historischen Vergleich gesetzt, denn angesichts der riesigen Anzahl von Menschen, die nach Europa strömen, kann man sehr wohl dazu neigen, von einer „Völkerwanderung“ zu sprechen.

Seinerzeit waren es „Völker“, die von 375 bis 568 n.Chr. Westrom überrannten, d.h. die westliche Hälfte des geteilten ehemaligen riesigen Römischen Reiches. Bis auf die Alanen, einem iranischen Reitervolk, das sich den Westgoten angeschlossen hatte, waren es überwiegend germanische Völker, die seinerzeit „wanderten“. Genauer: Vor den übermächtigen Hunnen flohen oder als Folgeeffekt von anderen Völkern gezwungen wurden, ihre Wohnsitze aufzugeben und sich neue zu suchen. Allen wandernden Völkern war gemeinsam, dass sie in das Gebiet des römischen Reiches strebten, das ihnen ein angenehmeres Leben versprach als die Urwälder Germaniens. Am Ende der Völkerwanderung war das weströmische Reich vernichtet und die Zivilisation so weit zurückgeworfen, dass sie erst über 1000 Jahre später das damalige Niveau wieder erreichte.
In das Gebiet des östlichen Germaniens, das von den wandernden germanischen Völkern preisgegeben wurde, rückten slawische Stämme nach.
Die aktuellen Zuwanderer Staatsangehörige bestimmter Staaten sind, auch wenn sie ihren Pass vorher entsorgt haben Da sie nur eine kleine Minderheit ihrer „Völker“ bilden, kann man schlecht von einer „Völkerwanderung“ sprechen. Nennen wir das also „Zuwanderung“ und da dieses nicht im gesetzlichen Rahmen geschah, war das eine illegale Zuwanderung. wenn auch von den Verantwortlichen mühsam geduldet,

Wer sind aber diese (illegalen) Zuwanderer ?

Zunächst gibt es die von unserem Grundgesetz besonders geschützte Gruppe politisch Verfolgter, d.h. die Asylberechtigten. Wie groß ist dies Gruppe? Es gilt aber Artikel 16 a GG: Danach können alle diejenigen, die aus einem sicheren Herkunftsland nach Deutschland einreisen, sich nicht auf den besonderen Schutz dieses Artikels berufen. Da Deutschland von sicheren Herkunftsstaaten umgeben ist, müsste diese Gruppe eigentlich besonders klein sein. Viele Zuwanderer haben jedoch falsche Angaben gemacht, um einen Asylantrag zu stellen und diesen besonderen Schutz zu genießen. Nach dem Rechtsstaatsprinzip dürfen sie auch trotz der illegalen Einreise bis zum Ende ihres Verfahrens in Deutschland bleiben. Nicht nur wegen der Länge des Verfahrens ist eine Abschiebung dann häufig sehr schwierig – nicht zuletzt deshalb, weil die Herkunftsländer nur ungern ihre Staatsbürger wieder aufnehmen. Deshalb wurde bekanntlich dieses Recht von Anfang an massenhaft zur de facto illegalen Einwanderung missbraucht und wird es noch immer.

Eine zweite Gruppe sind die Kriegsflüchtlinge direkt oder indirekt aus dem Kriegsgebiet, die manchmal nur ihr nacktes Leben retten konnten. Es dürfte sich hauptsächlich um Araber oder Kurden – sprachlich zu den iranischen Völkern gehörig – aus Syrien und dem Irak handeln. Ferner gehören auch noch Angehörige sehr unterschiedlicher kleiner Völker dazu wie die Yesiden, die Aramäer usw. Sie verdienen und genießen nach einer UN – Konvention Schutz bis zum Ende der Auseinandersetzung in ihrer Heimat.

Der größte Teil der Zuwanderer dürfte jedoch aus den Bewohnern der Anrainerstaaten zum Mittelmeer bestehen wie Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen und Ägypten sowie aus dem Libanon. Hinzu kommen sehr viele Afrikaner aus Gebieten südlich der Sahara und Menschen aus dem gesamten Rest der Welt – auffallend viel Afghanen“ Speziell nach Deutschland kamen und kommen sie aus überwiegend wirtschaftlichen Gründen, weil unser Land ihnen ihrer Meinung nach am meisten zu bieten hat. In letzter Konsequenz wird diese Wanderung durch den riesigen Bevölkerungsüberschuss verursacht, bei denen beispielsweise der zweite bis – sagen wir – sechste Sohn eines Bauern mit zwei Frauen nur sehr begrenzte Zukunftschancen in seiner Heimat hat. Eine große Anzahl dieser jungen Männer brechen dann auf in das sagenhafte Europa – besonders nach Deutschland.

Von unserem Land werden Märchen verbreitet, als wäre Deutschland ein Schlaraffenland, und zwar nicht nur als gezielte Propaganda von Schleppern sondern auch von anderen – wer immer auch das ist.

Zu den Illegalen Zuwanderern aus wirtschaftlichen Gründen gehören auch diejenigen, die zunächst unter der Flagge der politisch Verfolgten gesegelt sind.

Ebenfalls den Wirtschaftsflüchtlingen müssen ursprüngliche Kriegsflüchtlinge zugerechnet werden, die in den Libanon, in die Türkei, in sichere Teile Syriens, dem Irak usw. -geflüchtet waren. Ein Teil von ihnen lebte dann in den Flüchtlingslagern der UN. Dort sind aufgrund von Geldmangels die Lebensbedingungen schlechter geworden; es gibt es ohnehin nur begrenzt Schulen für die Kinder und für die Erwachsenen keine Arbeit und wenig Zukunftshoffnungen.

Wie immer die wirklichen Motive der Bundeskanzlerin ausgesehen haben mögen, als sie im Spätsommer des letzten Jahres zunächst für die in Ungarn gestrandeten Zuwanderer bedingungslos den Zugang nach Deutschland (und in die deutschen Sozialsysteme ) ermöglichte, weiß man nicht. Aber man darf annehmen, dass sie wohl nur sehr begrenzt rational sind – und dürften kaum auf das Wohl des deutschen Volkes und der europäischen Völker ausgerichtet gewesen sein. Hierdurch ist es möglich, dass Terroristen, die organisierte Kriminalität und Frauenschänder unkontrolliert einwandern können. Die Botschaft von der Aufnahme in Deutschland verbreitete sich im Smartphone – Tempo und am Ende kamen eine bis eineinhalb Millionen teilweise unregistrierte Zuwanderer ins Land.
Diese hätten nicht ins Land gelassen werden dürfen. ( ggf. zu verschiedenen Beiträgen auf unserer Webseite verlinken. )

Es wird jedoch behauptet, dass es sowieso nicht zu vermeiden gewesen wäre, diese Flüchtlinge aufzunehmen, da sie sich sonst selbst den notwendigen Zugang verschafft hätten. Sogar mit der „Große Mauer“ in China, die dieses Land mit seiner hochentwickelten Kultur gegen die hereindrängenden Barbarenvölker aus dem Norden, den Mongolen, Mandschu usw., schützen sollte, hätte man das seinerzeit nicht geschafft. Auch die USA seien nicht besonders erfolgreich in ihrem Bemühen, sich gegen die illegale Einwanderung aus Lateinamerika über die mexikanischen Grenze zu schützen.

Angesichts des drohenden Zustroms von 60 Millionen Menschen allein aus Afrika und einer vergleichbar großen Anzahl aus Asien wird sich Europa wohl in eine Art Festung verwandeln müssen, um nicht überrannt zu werden. Diejenigen, die sich dann in dieser Festung befinden werden durch den Druck von Zuwanderern bzw. Eroberern auf die europäischen Grenzen zum Zusammenhalt gezwungen werden.

Aber anders als seinerzeit im Fall China kann man den Europäern unterstellen, dass sie einen unzureichenden Selbstbehauptungswillen aufweisen. Als Ursache dafür wird den Europäern attestiert, dass sie unter einem defaitistischen Gutmenschentum litten, das ihren Widerstandswillen lähme bzw. mindere. Das gelte besonders für einen Großteil der Deutschen. Ihnen wird unterstellt, dass sie in ihrer absurden „Willkommenskultur“ auch noch Befriedigung fänden. Und das, obgleich sie eigentlich wissen müssten, dass sie durch ihre Begünstigung einer massenhaften Einwanderung kaum integrierbarer Kulturfremder ihre Gesellschaft und ihren Staat auf lange Sicht hin zerstören würden.
Da die Deutschen das größte und das wirtschaftlich potenteste der europäischen Völker in der EU seien, habe ihr Verhalten trotz des Widerstrebens der anderen Europäer bestimmenden Einfluss auf die Geschicke des Abendlandes.

Nachdem mit dem türkischen Autokraten Erdogan ein zweifelhafter „Deal“ abgeschlossen wurde, der jetzt auf eine Entscheidung zusteuert, sieht es so aus, dass von unseren Regierenden Klugheit und Mut gefordert werden. Nach allem, was wir von den Regierung unter der Bundeskanzlerin Merkel in dieser Hinsicht erleben mussten, ist jedoch Pessimismus angebracht .

Den Mut zur Sicherung der „Festung Europa“ wird sie nicht haben!!
*Es sei denn, sie wird ausdrücklich vom amerikanischen Präsidenten dazu aufgefordert*

Diskussion

  1. Martin Rohweder

    Jun 10, 2016  um 13:38

    ein Beleg für die Unfähigkeit und Unwillen diesbezüglich die Wahrheit zu sagen ist Merkels Aussage “das die deutschen Grenzen gar nicht zu schützen sind” – und gleichzeitig immer wieder “den Schutz der europäischen Außengrenzen” einzufordern… dabei geht es bei Deutschland ja nur um die Grenze zu Österreich (die anderen werden ja bereits von z.B Tschechien und Polen jeweils auf ihrer Seite geschützt) und nicht um Nord- und Osteestrände, Dänemark, etc. – und selbst Österreich ist ja bereits in das Lager der Grenzschließer gewechselt. Der “Deal” mit der Türkei bedeutet nur das der Sultan jetzt selektiert und uns nur die teuren alten, kranken, dummen, kriminellen Syrer weiterschickt – die Ausgebildeten und Gesunden mit Perspektive behält er natürlich in der Türkei… sind das die “dringend benötigten Fachkäfte?” (Justizminister Heiko Maas am 05.06. bei Anne Will)

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