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Von Dr. Klaus Wieser.

Die tägliche Hetze gegen die AfD.

Alle Parteien, die nicht ganz so windschnittig sozialdemokratisch wie die
Altparteien sind, können sicher sein, als Störenfriede behandelt zu werden.
Aber: Je mehr die “Neuen” auf Kosten der Alteingesessenen Bedeutung und
Macht erringen oder nur in den Verdacht geraten, das in absehbarer Zeit zu
erreichen, umso wütender werden sie bekämpft. Das gilt erst recht, wenn die
inhaltlichen Unterschiede zwischen den Neuen und den Altparteien groß sind.
Das aber dürfte in der Regel der Fall sein, weil ohne diese Differenzen kein
hinreichender Anlass bestanden hätte, eine neue Partei zu gründen bzw. die
Neuen zu wählen.

Mit dem Aufkommen der AfD ist diese Situation offensichtlich eingetreten -
zumindestens wird sie von den “Altparteien” so gesehen. Die “Alten”
mobilisieren alles, was sie gegen die “Neuen” aufbieten können,
einschließlich ihrer Hilfstruppen. Das schließt die Journalisten – aber auch
Pastoren, Lehrer, Sozialarbeiter und Landesregierungen ein, die von den
Altparteien gebildet werden. Teilweise sind sich auch Bundesminister nicht
zu schade, gegen die demokratisch gewählte AfD vorzugehen. Als Kampftruppe
hat sich die Antifa – eine Art Sturmabteilung (SA) der Linken – in den
Dienst gegen die AfD begeben.

Das widerspricht natürlich der Demokratie, so wie es in den Schulbüchern
steht. Grundsätzlich wird nämlich in der Literatur eine abweichende Meinung
als ein notwendiges Korrektiv – als Opposition – gegenüber der jeweils
herrschenden Meinung hoch gelobt. Der Oppositionsführer bekommt im
britischen Parlament ein eigenes Gehalt von der Regierung. Doch in der
Praxis wird dem breiten Publikum das Recht auf Meinungsfreiheit nur
zögerlich zugebilligt. Dagegen genießen Journalisten in Presse und
elektronischen Medien mit der grundgesetzlich gesicherten Pressefreiheit ein
Privileg. Von den jeweils Herrschenden und der für sie arbeitenden
Hilfstruppen wird alles getan, um zu bewirken, dass das breite Publikum nur
die Meinungen erreichen, die sie selbst propagieren. Andere Ansichten werden
als störend empfunden und als falsch bekämpft. Dazu werden alle Register der
eigenen Beredsamkeit gezogen. Es werden Informationen verschwiegen oder
falsch bzw. unverständlich dargestellt. Davon kann die AfD ein Lied singen.
Das Ziel der ist es, die demokratische Opposition zu behindern und die AfD
zu zerstören.

Warum dieser Vernichtungswillen?

Zunächst ist jeder neue Konkurrent um die politische Macht im Staat und um
die vielen Vergünstigungen für die Parteien und für die einzelnen
Abgeordneten Grund genug, gegen den Wettbewerber mobil zu machen. Wenn sich
aus dem Zuspruch für diese neue Partei ergibt, dass dieser mehr oder weniger
plötzlich aufgetauchte Konkurrent im besonderen Maße gefährlich werden
könnte, werden die Altparteien und ihre Hilfstruppen sich feindselig
verhalten. Sollte der neue Wettbewerber irgend eine Schwäche zeigen , wird
das von den alten Parteien gnadenlos ausgenutzt. Wenn die neue Partei nur
ansatzweise mit der unseligen deutschen Vergangenheit in Verbindung gebracht
werden kann, ist das für die Parteistrategen wie ein Hauptgewinn im Lotto.
Dabei genügen unbedeutende Indizien, um Assoziationen mit dem schlimmen
Jahrhundertverbrechen der Deutschen zu erzeugen. Es wird dann mit kleiner
Münze hantiert – eine unangemessene Abwertung des Angedenkens an die vielen
Opfer. Das ist mehr zu verurteilen als irgendein leichtfertiges Gerede von
Mitläufern der neuen Partei. Umgekehrt erlaubt die Herabsetzung der Gegner
den Altparteien eine eigene moralische Erhöhung ohne eigene Leistung. Es
fallen alle Hemmungen, wenn der neue Konkurrent (wie die AfD) stärker wird.
Sie sehen die eigene Geltung oder sogar die eigene Existenz bedroht. Aus
einer mehr oder weniger fairen Konkurrenz wird dann ein Vernichtungsfeldzug.
Die Handelnden glauben dann auch noch, sie handelten im Interesse unseres
Gemeinwesen.

Was aber ist das wichtigste Alleinstellungsmerkmal der AfD, das den
Altparteien den Verstand raubt? Zunächst ist es die durch die AfD
vermittelte Einsicht, dass aufgrund der vielen kulturfremden Einwanderer und
ihren Ansprüchen unser Land bis an die Grenze der Belastbarkeit gefordert
wird. Das wird die deutsche Gesellschaft sich bis zur Unkenntlichkeit
verändern und den Lebensstandard senken. Als Ende dieser Veränderungen der
Gesellschaft wird eine undemokratische, islamisch geprägte Gesellschaft
befürchtet. Andererseits wird alles fehlen, was die europäische Kultur über
Jahrhunderte hervorgebracht. Wir brauchen uns nur einmal uns zu
vergewissern, was mit den Gebieten geschehen ist, die unter die Herrschaft
des Korans gefallen sind. Bekanntlich sind die oströmisch-byzantinischen
Gebiete Nordafrika mit Ägypten, Syrien, Jordanien, Palästina usw. teilweise
noch zur Lebenszeit Mohammeds erobert und islamisiert worden.Die heutige
Türkei wurde dann im späten Mittelalter von den ostasiatischen Türken
erobert, die ebenfalls den Islam angenommen hatten. Was ist von der
byzantinisch – griechisch geprägten Hochkultur in diesen Ländern noch übrig
geblieben? Hat es bei ihnen eine relevante Weiterentwicklung gegeben? Haben
diese Länder überhaupt in der Zukunft je die Chance, das Niveau an
Humanität, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Gleichstellung von Mann und Frau
usw. der christlichen Welt zu erreichen? Mit dem weiteren Zuzug islamischer
Zuwanderer steht die Zukunft der deutschen Nation auf dem Spiel. Dazu wird
neben der Einwanderung auch ihre unvergleichbar höhere Geburtenrate sorgen.
Kulturelle Vielfalt ist durchaus akzeptabel, solange die fremdkulturellen
Einflüsse nicht dominant werden. Zur Rechtfertigung der eigenen täglichen
hasserfüllten Äußerungen werden von den Altparteien und ihren Hilfstruppen
die verbalen Fehlleistungen der AfD zitiert, auf die man nur reagiere.
Gleichzeitig ist man umgekehrt sehr bemüht, gerade der AfD Hass zu
unterstellen. Angriff erscheint hier als die beste Verteidigung. Nehmen wir
hierzu beispielsweise einmal das Hamburger Abendblatt vom 30. August 2018,
Seite 2. Dort wird von einem perfiden Spiel der AfD geschrieben. Jeder müsse
wissen, so heißt es dort, was denn diese Partei – die AfD – wirklich wolle.
Als besonders verwerflich wird genannt, dass ein gewisser Markus Frohnmaier
bei Twitter zur Menschenjagd aufgerufen hätte. Ein Beleg oder Zitat wird
nicht geliefert. Indirekt wird der Name Alice Weidel mit ins Spiel gebracht
Das ist vollends unglaubhaft, dass Alice Weidel entsprechende Anweisungen
gegeben haben könnte. Auch die Aussagen über die Leistungen der deutschen
Soldaten in zwei Weltkriegen, die in dem Artikel angesprochen wurden, sind
kein Hinweis auf eine “braune” Gesinnung, wie uns weis gemacht werden soll.
Es waren Linke, die durch undifferenziertes “Soldaten sind Mörder” das
Andenken an Soldaten diskreditieren wollten. Das kann bei den noch lebenden
Angehörigen das Gegenteil des Gewünschten bewirken.

Auch andere Sätze des genannten Artikels sind zu kritisieren, mangelnde
Qualität lässt jedoch eine Beschäftigung damit nicht geraten sein. Ganz
sicher ging es dem Verfasser und seinen Auftraggebern nur darum, die AfD zu
diskreditieren und weiter Aggressionen zu schüren. Allerdings zwingen die
die politischen Auseinandersetzungen die Linken und ihre Hilfstruppen nun zu
einer Beschäftigung mit ihren vielen falschen Selbstgewissheiten und ihrer
Verantwortung für eine totalitäre Diktatur.
Das kann man als Konservativer nur positiv beurteilen.

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