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Von Dr. Klaus Wieser.

Die muslimische Zuwanderung nach Deutschland begann mit der Anwerbung von sogenannten Gastarbeitern, zunächst in Jugoslawien und dann in der Türkei. Konzipiert war es als ein rollierendes Verfahren, dass nämlich die einzelnen Gastarbeiter einen Zeitvertrag von deutschen Unternehmen erhielten und dann nach Ablauf der Zeit von neu Angeworbenen – soweit notwendig – ersetzt werden sollten.

Dass die Unternehmer ihre eingearbeiteten Arbeitskräfte behalten und nicht noch einmal Neue mühsam einarbeiten wollten, war vorauszusehen. Es waren zwischenzeitlich auch nicht genug deutsche Arbeitskräfte nachgewachsen, die die frei werdenden Arbeitsplätze besetzen konnten. Außerdem expandierte in der Zwischenzeit die Industrie im Wirtschaftswunderland Bundesrepublik Deutschland kräftig weiter und schaffte neue Arbeitsplätze, die besetzt werden sollten. Deshalb wurde von der Möglichkeit der Verlängerung der Verträge der Gastarbeiter viel Gebrauch gemacht. Sie holten ihre Frauen und gegebenenfalls auch ihre Kinder nach – eigentlich nicht legal aber geduldet. Es entstand eine muslimische Diaspora, die zunächst von den Deutschen als Beleg für ihre internationale Offenheit und Toleranz angesehen und gefeiert wurde.

Diese Minderheit hatte noch relativ viel Kontakt mit der deutschen Gesellschaft, wozu auch die Herkunft aus einer seinerzeit deutlich säkularen Türkei und aus dem kommunistischen Jugoslawien relativ gute Voraussetzungen schuf. Bestimmte muslimische Speisevorschriften spielten noch nicht eine derartig große Rolle wie heute und viele Muslime labten sich am deutschen Bier, ihre Kinder erlebten noch „Eingeborenenkinder“ als Mehrheit in den Klassen, so dass sie besser Deutsch lernten, als es heute möglich ist. Auch die Chance, in die deutsche Kultur eingeführt zu werden und sich in unsere Gesellschaft zu integrieren, war dadurch ebenfalls leichter. Natürlich gab es auch viele muslimische „Gastarbeiter“, die keinen Wert darauf legten.

Schrittweise wuchs die muslimische Bevölkerung, sowohl durch die zahlreichen Kinder pro türkischer Familie, als auch dadurch, dass viele jungen Türken sich ihre Frauen „zu Haus“(in der Türkei) suchten und schließlich durch die laufende „normale“ Zuwanderung.
Damit sank die Chance einer sozusagen „natürlichen“ Integration. Das wurde von einigen Politikern seinerzeit erkannt und es wurde versucht, dagegen an zu steuern. Soweit zu übersehen ist, war Helmut Kohl der letzte Bundeskanzler, der versuchte, mit Prämien die türkischen „Gastarbeiter“ wieder in ihre Heimat zu locken. Das Ganze war wenig erfolgreich, namentlich, weil auch die rechtlichen Grundlagen sich zugunsten der zugewanderten Muslime auswirkten. Als 2015 und 2016 die deutschen Grenzen offen standen und ein großer Teil der Deutschen in einen absurden Willkommensrausch verfiel, kam es zu dem bekannten hohen Zustrom – einer großen Landnahme gleich.

Die Anzahl der Muslime umfasste mit dem Stichtag 31. Dezember 2015 : 4,4 bis 4,7 Millionen in Deutschland. Das sind 5,4 bis 5,7 % der Gesamtbevölkerung. Davon hatten etwa 1,5 – 1,8 Millionen die deutsche Staatsangehörigkeit. Zwischenzeitlich ist die Anzahl der Muslime noch weiter gestiegen und steigt weiter, denn täglich kommen neue Zuwanderer. Je nach Umfang dieses Zustroms – zusammen mit der „natürlichen“ Zunahme bekommt man für einen angenommenen Zeitpunkt (beispielsweise 2050) sehr unterschiedliche Ergebnisse. Bei einer Annahme von Null Migration ab jetzt würde man nach den Berechnungen eines amerikanischen Forschungsinstituts auf einen Anteil von Muslimen an der Gesamtbevölkerung in Deutschland im Jahr 2050 von 9 % kommen. Bei einer mittleren Zuwanderung würde der Anteil an der Gesamtbevölkerung etwa 11 % ausmachen. Sollte die Zuwanderung auf dem Niveau von 2015 bis 2016 bleiben, wären es 20 Prozent.

Zwar besteht rein theoretisch die Möglichkeit, den Anteil der hier zugewanderten Muslime dadurch zu verringern, dass alle zurückgeführt werden, die keine Aufenthaltsberechtigung haben. Aber das ist reine Theorie, denn es fällt schon schwer, Kriminelle und Gefährder in ihre Heimatländer zu bringen. Es sind zunächst einmal die Herkunftsländer der Migranten, die eine Rückführung erschweren. Sie vergeben nur zögerlich oder überhaupt nicht die notwendigen Papiere für eine Rückkehr. Außerdem setzen üblicherweise Gutmenschen und andere „Gesinnungsethiker“ (siehe Max Weber) sich so massiv für ihr Bleiben ein, dass die Entscheidungsträger in der Politik davor zurück schrecken , der Öffentlichkeit dramatische Bilder von angewendeter Gewalt der sich wehrenden Ausreisepflichtigen, ihrer Sympathisanten und der Polizei zu liefern.

Schon mit 9 % würde der politische Einfluss der Muslime in Deutschland durchaus spürbar werden. Da nicht anzunehmen ist, dass eine nennenswert große Gruppe die Arbeitsfähigen unter ihnen in Lohn und Brot kommen, wird ein großer Teil im sozialen System bleiben. Damit dürfte es weit überfordert sein, denn ,Prof. Bernd Raffelhüschen, Professor für Finanzwissenschaft an der Universität Freiburg schätzt, dass jeder Zuwanderer wohl 350.00 bis 450 000 Euro Leistungen in seinem Leben aus dem sozialen System erhalten muss, um zusammen mit dem selbst Erarbeiteten einigermaßen leben zu können. Das ist deshalb nötig, weil bekanntlich die beruflichen Qualifikationen der allermeisten Zuwanderer sehr niedrig-sind. Schon mit der Schulbildung hapert es im Durchschnitt gewaltig – ein großer Teil sind Analphabeten. Um vergleichbar berufliche Qualifikationen wie die Deutschen zu erlangen,
bedarf es für sie im Durchschnitt knapp ein Menschenleben. Außerdem muss man davon ausgehen, dass die in der modernen Produktion notwendigen Arbeitstugenden nur bei einer Minderheit der Zuwanderer vorhanden sein dürften.

Schließlich muss man mit einem Steigen der Kriminalität rechnen, nicht zuletzt deswegen, weil es keine mehrheitliche Bindung der Emigranten an unser christlich-abendländische Wertesystem und unsere Gesellschaftsordnung gibt und dieser gegenüber eine negative Haltung eingeimpft wurde, so dass-möglicherweise Widerstand dagegen geleistet wird. Es wird mit verstärkter Ghettobildung zu rechnen sein, aufgrund der starken Steigerung ihrer Anzahl und weil die Integrationskraft der einheimischen Bevölkerung überfordert ist. Schon allein das wird korrespondieren mit der weiter abnehmenden Bereitschaft der Zuwanderer und ihrer Nachkommen in den Ghettos, sich an die deutsche Kultur und Gesellschaft anzupassen.
Umgekehrt wird die deutsche Bevölkerung einschließlich der integrierten/assimilierten ehemaligen Zuwanderern und ihrer Nachkommen mit zunehmender Ablehnung reagieren. Das wird sich aufschaukeln. Hoffentlich nicht bis zu einem Bürgerkrieg! Zusätzlich werden die Kosten so stark steigen, dass die Staatsfinanzen überfordert werden, so dass Einschränkungen im sozialen Netz unausweichlich sind.

Zusammenfassend ist es sicher angemessen, von schlimmen Folgen aufgrund der Zuwanderung zu sprechen. Deutschland wird nicht mehr so liebenswert und lebenswert sein.

Ob sich die Gutmenschen und die anderen Gesinnungsethiker darüber Gedanken gemacht haben? Eigentlich müssten sie gemerkt haben, welche mittel- und langfristigen Folgen durch die Zuwanderung entstehen.
Sollte ihre Verblendung soweit greifen, dass derartige simple Tatsachen nicht mehr wahrgenommen werden? Das wäre schlimm.
Doch wir müssen davon ausgehen, dass die verantwortlichen Parteien und mitwirkenden Medien, statt ihre Fehlentscheidungen zu korrigieren, weiterhin diejenigen diskriminieren und diffamieren, die auf die Fehlentwicklungen hinweisen, um so von ihrem Versagen abzulenken. Ist dieses Verhalten als Zeichen besonderer Skrupellosigkeit und Verantwortungslosigkeit anzusehen?

Machen sich die Verantwortliche keine Gedanken, dass sie dafür zur Rechenschaft gezogen werden könnten, was sie für die Zukunft der nächsten Generationen in diesem Land angerichtet haben?

Diskussion

  1. Christel Koppehele

    Mai 10, 2018  um 19:21

    Sehr sachlich und faktenreich die Problematik in unserem Land geschildert und leider auch sehr traurig für alle, die unsere deutsche Heimat lieben und einen derartigen NIedergang nicht akzeptieren wollen. Endlich gibt es aber auch eine Partei, welche die Besorgnisse der deutschen Bevölkerung nicht gleichgültig lassen und nicht agiert wie die “Gutmenschen”, die sehenden Auges das Verhängnis schönreden. Wenn sie als Polit-Emanzen selbst keine Kinder haben wie unsere fidele Kanzlerin, tröstet sie sicher der Sprach “nach uns die Sündflut”… Wünschen wir der “Alternative für Deutschland”
    Erfolg, um noch ein wenig Hoffnung für die Zukunft zu haben.

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