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Von Dr. Klaus Wieser

Göttinnendämmerung in der deutschen Muttikratie.

Natürlich halten wir uns mit “Göttinnendämmerung” und “Muttikratie an die herrschende feministische Sprachverordnung.
„Mutti“ herrscht auf besondere Weise. Sie gibt sich warmherzig und mütterlich. Einige werden von ihr überraschend gestreichelt wie die kleine Palästinenserin, die sich unfairerweise nicht dagegen wehren konnten.

Das Konstrukt ” Muttikratie “, gewonnen aus den Klischees von einer guten Mutti , ist in Wirklichkeit ein gefährliches Instrument der Herrschaftsausübung. Spötter oder Aufmüpfige können von ihr ignoriert werden. Jedoch bei schweren Fällen – besonders männlicher – Unbotmäßigkeit hält Mutti das Würgeeisen bereit. Eine Menge Leichen von einst hoffnungsvollen Karrieren pflastern ihren Weg. Nur die Karriere von Wolfgang Schäuble hat es geschafft zu überleben, obgleich dieser hin und wieder Widerspruch wagt.

Aus der Sicht von Muttis Untertanen ergibt sich ein Bild von einer höchst raffinierten Regierungsform der Regentin. Nicht nur das: Der Entscheidungsprozess ist auch noch hoch ritualisiert. Mit gut dargestellter Konzentration und einer durch die Hände geformten Raute hört sie zu. Noch mehr lauscht sie der öffentlichen Diskussion und wartet, bis sich eine Tendenz herauskristallisiert.
Und dann übernimmt sie das Ergebnis und zwar so geschickt, dass man immer wieder an das Märchen vom Hasen und dem Igel erinnert wird.
So ist sie immer schon am Ziel, bevor die anderen angehetzt kommen.

Zunächst einmal ist dieses Verfahren durchaus rational. Denn: Da ihr ein innerer Kompass für “Richtig” und “Falsch” fehlt, hat sie sich den mit eingebauter Richtungsangabe von der SPD „geborgt“. Kein Wunder, dass dementsprechend auch ihre Entscheidungen katastrophal sind.
Mutti hat es geschafft, sich den Anschein einer zwar sehr zurückhaltenden Regentin zu geben, die aber – wenn auch mit verfahrensbedingten Verzögerungen – durchaus entscheidungsfreudig ist. Diese Verzögerungen werden immer so interpretiert, dass Mutti “alles vom Ende her” denke. Das sei wiederum mit ihrer beruflichen Sozialisation als Naturwissenschaftlerin zu erklären.

Wenn sie wirklich alles “vom Ende her ” denkt, dann ist doppelt schlimm, was sie angerichtet hat. Nennen wir hier nur einmal drei Beispiele:
Die stark gestiegenen Stromkosten für uns einfache Verbraucher und die Extragewinne für diejenigen, die sich ihren Strom auf dem eigenen Haus selbst herstellen können.
Die riesigen Summen, für die der deutsche Michel haftet, und die spurenlos in einem Fass ohne Boden namens “Griechenland“ verschwunden sind.
Die riesige Menge von Zuwanderern, die zur Zeit alle leeren Räumlichkeiten besetzen und die Schulkinder vom Hallensport abhalten. Zusammen mit ihren nachgezogenen Familienangehörigen drohen sie aufgrund ihrer schieren Masse auf Dauer die deutsche Gesellschaft zu sprengen. So viel können nicht integriert werden, zumal sie hauptsächlich einer fremden Gesellschaft mit einer anderen Wertestruktur entstammen. Es wird befürchtet, dass sie am Ende so viel Einfluss gewinnen, dass die hier geltenden christlich – jüdisch geprägten Wertestruktur durch eine islamisch geprägte ersetzt wird. Oder anders ausgedrückt: An die Stelle des Grundgesetzes wird die Scharia treten.
Und das soll alles „vom Ende her“ gedacht worden sein ?

Oder ist Mutti nur einer vergleichbaren Verblendung erlegen, wie sie für viele “Gutmenschen” typisch ist? Nämlich:”Wir schaffen das schon!”
Wer glaubt das noch ? Ist das überhaupt möglich ?
Letztlich gäbe es nur als Erklärung, sich an den guten Rat unseres großen Helmut Schmidts zu erinnern. Er schlug vor, wer Visionen hat, solle zum Arzt gehen. Das wäre eventuell schon eine Problemlösung.
Aber, aber…! Derartiges darf man doch nicht für Mutti erwägen!
Das wäre schon eine Art von Gotteslästerung!

Was aber hat Mutti zu ihrem Handeln bewogen ? Könnte es sein, dass sie in Wirklichkeit amtsmüde ist und selbst ihre Regentschaft beenden will, indem sie vorsätzlich über die von ihr selbst mit angerichteten “Flüchtlingskatastrophe” stolpert. Keine schlechte Idee, wenn man über den schnöden Alltag hinaus denkt. Denn: Wäre es nicht eine rührende Politgeschichte, wenn dereinst erzählt wird, dass diese große Kanzlerin nicht aufgrund eigener Fehler bzw. Versagens sondern aufgrund ihrer Güte von ihren eigenen Leuten geschasst wurde. Das mögliche Märchen von der so verlorenen Kanzlerinnenschaft, nur weil Mutti den vielen armen Menschen aus dem Morgenland eine neue Heimat geboten hat, ist bezaubernd. Sie steht dann in einer Reihe mit dem Großen Kurfürsten, der die Hugenotten oder mit König Friedrich Wilhelm I, der die Salzburger in Brandenburg / Preußen aufnahm.
Ob die Kanzlerin die Muttikratie ebenfalls „vom Ende her“ gedacht haben könnte?
Vielleicht hat sie sich schon ausgemalt, wie die Denkmäler aussehen werden, die ihr die Zuwanderer und ihre Nachkommen einst errichten werden.

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