Ganz Deutschland lacht über Hamburg.

Kein Witz! Weil die abiturrelevante Mathematik-Klausur in den Hamburger Stadtteilschulen und Gymnasien katastrophal schlecht ausfiel (Schnitt: 3,9), hat die Hamburger Schulbehörde nun veranlasst, alle Zensuren um eine ganze Note nach oben zu korrigieren. Getreu dem Motto: Was nicht passt, wird passend gemacht. Nur handelt es sich hier nicht um Pfusch am Bau, sondern um ein Versagen zulasten der Hamburger Schüler. Die AfD-Fraktion hält das Vorgehen für bedenklich und wird deshalb eine juristisch Prüfung einleiten. Schließlich handelt es sich um Zensuren, die in das Ergebnis der offiziellen Abitur-Note mit einfließen.
 
Das strukturelle Mathematik-Problem an den Hamburger Schulen war seit langem bekannt. Immer wieder hat die AfD-Fraktion angemahnt, die Anzahl der Unterrichtsstunden in Mathematik schon in den Grundschulen zu erhöhen und im Gegenzug zum Beispiel den übertrieben umfangreichen Theaterunterricht zurückzufahren. 
 
Doch eines ist auch klar: Lernen erfordert Disziplin und Leistungsbereitschaft. Dazu müssen Kinder und Jugendliche erzogen werden. Doch das geht nicht mit rot-grüner Kuschelpädagogik, sondern nur mit klaren Regeln und gutem Unterricht. Das Signal der Schulbehörde an die Hamburger Schüler ist genau das Gegenteil davon. Wenn ihr schlecht abschneidet, verbessern wir eure Noten. Während die Schüler die Entscheidung der Schulbehörde jetzt abfeiern, ist das Ansehen in die Hamburger Behörde und Lehrerschaft nachhaltig beschädigt worden. So geht gute Bildungspolitik definitiv nicht!

Kommentar schreiben