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Die evangelische Kirche Deutschland (EKD) hat ein „Willkommens-Magazin für Geflüchtete“ in arabischer und deutscher Schrift veröffentlicht. Die Inhalte könnten aus einem Ideologie-Seminar der GRÜNEN oder DER LINKEN stammen. Das Magazin wirft die Frage auf, inwieweit sich die Kirche immer stärker zum Fürsprecher für linke Ideologien macht und eine fortschreitende Islamisierung Deutschlands unterstützt.

War und ist es nicht Gottes Leitauftrag an die Kirchen, die christliche Botschaft zu verbreiten und sich um die Sorgen ihrer Gemeindemitglieder zu kümmern? – Eigentlich ist es das. Doch in den letzten Jahren haben sich die Kirchen mit ihrer undifferenzierten Stellungnahme für die Aufnahme von Millionen von überwiegend männlichen, ungebildeten und muslimischen Wirtschaftsmigranten und deren Verhinderung von Abschiebung durch das Gewähren von „Kirchenasyl“ unverhohlen politisch hervorgetan.

Aus Kirchen, die sich nach der Aufklärung und Säkularisierung in den ersten Jahrzenten nach dem Krieg politisch eher zurücknahmen, sind – so gewinnt man immer stärker den Eindruck – organisierte linke Willkommensorganisationen geworden. Besonders in der evangelisch – lutherischen Kirche ist so etwas wie ein „Gutmenschen –Biotop“ entstanden, das seine eigenen Regeln entwickelt und sich nur begrenzt an Gesetze hält. Gemeindemitglieder werden von kirchlichen Amtsträgern im Namen der christlichen Nächstenliebe zu unkritischen Flüchtlingshelfern umfunktioniert. Wir erleben den organisierten Schwenk der evangelischen aber auch der anderen Kirchen hin zu einer realitätsfernen linksradikalen Weltanschauung .

Als Beweis für die befremdliche Ideologisierung der Kirchen in Deutschland und ihrer Abkehr von ihrer Aufgabe sollen zwei „Flucht-Schicksale“ aus dem von Heinrich Bedford-Strohm und Margot Käßmann herausgegebenen „Willkommens-Magazin an Geflüchtete“ (chrismon spezial) in arabischer und deutscher Schrift vorgestellt werden.
Unter der Rubrik „Kirchenasyl“ wird dem Leser die authentische Geschichte von Ahmed aus Afghanistan erzählt: Ahmed erhält derzeit Kirchenasyl auf dem Gelände der Paulusgemeinde in Berlin Lichterfelde. Grund: Ahmed ist von Abschiebung nach Schweden (!) bedroht, also in das EU-Land, in dem er nach seiner Flucht aus Afghanistan zuerst registriert wurde. Auf der Flucht vor den Taliban durchquerte Ahmed ganze 6.000 Kilometer durch Kontinentaleuropa, bis er endlich in Schweden Schutz vor den islamistischen Terroristen fand.

Die Kirche hält ihre Leser offenbar für wirklich für so dumm, dass sie diese Geschichte ohne ihre ( geografischen ) Widersprüche darstellt. Weiter erfährt der Leser, dass Ahmed unbedingt nach Deutschland wollte und in Schweden unglücklich (?) wurde. Deswegen bekam Ahmed Depressionen und „floh“ wiederum von Schweden nach Deutschland. Die Berliner Kirchengemeinde finanziert nun Ahmeds Aufenthalt komplett durch Spenden (Miete, laufende Lebenshaltungskosten und Medikamente gegen Depressionen).

Es stellen sich verschiedene Fragen: Wussten Sie eigentlich schon, für welch reisefreudige Wirtschaftsmigranten Sie beim sonntäglichen Kirchgang ihre Taler in den Geldbeutel werfen?Welche Auffassung von christlicher Nächstenliebe liegt eigentlich einer solchen Hilfe zugrunde? Während Frauen und Kinder in den angrenzenden Flüchtlingslagern der Kriegsregionen wirklich körperlich und psychisch leiden, weil ihnen noch immer zu wenig Hilfe vor Ort von der internationalen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt wird, werden Spendengelder für derartige, weniger wichtige Einzelfälle verwendet.
Als ob das der Widersprüche noch nicht genug sei, wird dem Leser des „chrismon“ gleich eine zweite rührselige Geschichte präsentiert: Hamid aus Teheran habe auf seiner Flucht aus dem ( befriedeten!) Iran seine Fingerabdrücke zum ersten Mal in Norwegen abgegeben. „Aber“, so erzählt Hamid: „dort war es schon ab Mittag dunkel. Und Norwegen schiebt viele iranische Asylsuchende ab.“ ( Warum wohl?) Damit Hamid nicht nach Norwegen zurück muss ( Was für ein schlimmes Schicksal!!!), ist er im Kirchenasyl in der Dreieinigkeitsgemeinde in Berlin-Steglitz untergebracht.

Mit der Veröffentlichung dieser zwei authentischen Geschichten sendet die Kirche eine klare Botschaft aus: Wie irrational die Fluchtgründe – oder besser gesagt die Niederlassungswünsche – auch sein mögen: „Wir nehmen alle auf; auch gegen die Regeln menschlicher Vernunft und geltenden staatlichen Rechts“. Der Kern der politischen Agenda ergibt sich schon daraus, dass derartige Fälle als christliche Tugend deklariert werden – nicht aber als eine private Hilfsaktion aus einer persönlichen Motivation. Arabische Migranten dürften die unverblümte Einladung, die auch noch in ihrer Heimatsprache verfasst ist, mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen.

Konsequent zu Ende gedacht, praktiziert die evangelische Kirche hier nicht weniger als eine radikale grün-linke Flüchtlingspolitik, an deren Ende die Aufnahme theoretisch aller wanderungswilligen Migranten steht, die nach Deutschland kommen wollen. Als wichtiger Meinungsmultiplikator schlägt sich die Kirche damit auf die Seite jener politischen Parteien und Akteure, nach deren Agenda unser Deutschland in schon wenigen Jahren nicht mehr wiederzuerkennen sein wird. Realismus und gesunder Menschenverstand, die jahrzehntelang als Orientierung verantwortlichen politischen Handelns standen und Wohlstand sowie innere Sicherheit gewährleisteten, wurden somit immer mehr in Frage gestellt. Alle, die sich an dieser radikal-politischen Kirchenpraxis beteiligen oder diese gutheißen, müssen sich jedoch mindestens fragen lassen:

„Geschieht das wirklich noch in Gottes Namen?“
 

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