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Von Dr. Klaus Wieser

Von Donnerstag, den 06.07.2017 bis Sonntag, den 09.07.2017 anlässlich der Tagung der G 20 (am 07.und 08.07.2017) wütete der linke Mob in Hamburg von lokalen, nationalen und internationalen Linksextremisten.
Der angerichtete Personen- und Sachschaden kann noch nicht geschätzt werden, da viele verletzte Polizisten im Krankenhaus liegen und der Sachschaden noch nicht abschließend aufgenommen wurde. Er wird jedes bisher übliche Maß übersteigen.
Dieses „übliche Maß“ ergibt sich aus den leidvollen, jährlich wiederkehrenden Gewaltorgien im sog. Schanzenviertel. Zu den genannten „Events“ im Schanzenviertel reisen Täter aus allen deutschen Bundesländern und aus dem Ausland an.
Sicher ist, dass es diesen linken Nihilisten nicht um die G 20 Tagung ging, sondern darum, hier etwas zu erleben und die eigenen Aggressionen „rauszulassen“.
Das sah dann so aus, dass sie alles Mögliche zerstörten, gegebenenfalls etwas „erbeuteten“ und die Polizei als Vertreter des Feindbildes „Staat“ angriffen. Falls sich diese Linksextremisten überhaupt die Mühe machten, haben sie ihr Handeln mit dem „Protest“ gegen den Kapitalismus, gegen die Herrschaft der Mächtigen und gegen die Macht des Staates usw. gerechtfertigt. Zu dem harten Kern kamen noch die Mitläufer und die vielen Neugierigen, die häufig genug die Randalierenden anfeuerten.

Was wurde nun zerstört bzw. was kam abhanden?
Viele PKW`s wurden „abgefackelt“ – nicht nur Mercedes und Co. sondern auch das Auto des kleinen Mannes. Autos, die ihren Eigentümern den Weg zur Arbeit oder zum eigenen Geschäft erleichtern oder helfen, die kranke Schwiegermutter zu versorgen usw. Da ist es nur ein schwacher Trost, dass die Hochbahn den Geschädigten eine Monatskarte spendierte oder dass der Bürgermeister und die Bundeskanzlerin schnelle Hilfe zugesagt haben.

Abhanden kam sicherlich bei vielen auch das Gefühl der Sicherheit und der Solidarität mit unserem demokratischen Staat und seinen Handelnden. Es wird noch schlimmer werden, wenn diese Menschen in den nächsten Wochen und Monaten erleben müssen, dass die wenigen festgesetzten Täter mit milden Strafen davonkommen. Das gleiche Gefühl wird sich auch bei den so tapfer und uneigennützig kämpfenden Polizisten einstellen, von denen viele verbal und körperlich verletzt wurden. Sie haben die gegen sie und zugunsten der linken Straftäter gerichteten Anfeuerungen von Schlachtenbummlern miterlebt, und sie werden noch die Verharmlosung und die Schuldzuweisungen (bzw. Verdrehungen) von unserer überwiegend einseitig linksgerichteten Presse und Justiz sowie der Mehrheit der „demokratischen“ linken Parteien erleiden. Es ist sogar davon auszugehen, dass die Kirchen und andere Organisationen von „Gutmenschen“ ihre Schönfärberei und Verharmlosung weiter fortsetzen.
Zu den Verteidigern des Rechtsstaates gehört auch die AfD, die mit allen Mitteln totgeschwiegen und aktiv bekämpft wurde und wird.

Wieso aber sind gerade in Hamburg immer wieder derartige fast ritualisierten Formen linksextremer Straftaten möglich?
Man kann das vielleicht mit der jahrzehntelangen Herrschaft der Sozialdemokraten erklären. Diese wurde nur selten unterbrochen durch die wenig eindrucksvollen Regierungszeiten der CDU – unter anderem unter Zuhilfenahme der Schillpartei und der FDP. Die sozialdemokratische Herrschaft in Hamburg hatte positive Auswirkungen für die Karriere der Genossen im Staatsdienst und an anderer Stelle, wo Gewerkschaften und die SPD Einfluss hatten.
Zusätzlich wurden andere Mechanismen und Institutionen ( beispielsweise die Schulen) erfolgreich damit beauftragt sozialdemokratisches Gedankengut zu verbreiten. Dieses drang weit in bürgerliche Schichten ein; man kann sehr wohl von einer teilweisen Symbiose mit der liberalen Kaufmannstradition sprechen.

Dieser Prozess wurde durch das Einsickern der „68-er“ bei ihrem Marsch durch die Institutionen in immer mehr Lebensbereiche begünstigt. Das verstärkte die linke Schickeria in Presse, NDR, Kultur, Schulen, Kirchen, Gewerkschaften, Teilen der Verwaltung usw. Diese Meinungsführer beherrschen in Hamburg stärker als in anderen deutschen Städten die öffentliche Meinung. Dieser linke „Mainstream“ ist mit daran schuld, dass in der Vergangenheit in Hamburg bei Konflikten strikte Regeln relativiert wurden und an der Rechtsordnung vorbei pragmatische Lösungen gefunden wurden(Hafenstraße, Rote Flora usw). Das hat zu rechtsfreien Räumen geführt. Sogar die Extremisten unter den Linken brauchten für ihre Aktionen kaum mit Sanktionen rechnen. Das hatte auch Folgen für die Rechtsprechung, die beispielsweise zum G 20 Gipfel unverständlicherweise Massencamps für die „Protestler“ genehmigten, die diesen dann die Organisation der Straftaten erleichterten.
Auf die unerfreuliche Rolle der Kirchen, die auf ihrem Gelände Übernachtungscamps gestatteten, soll in diesem Zusammenhang nicht weiter eingegangen werden.

Man wird sich auch fragen, woher die sicherlich nicht unbeträchtliche Mittel kommen, die gebraucht wurden, den vielen Linksextremisten und Schlachtenbummlern von auswärts die Fahrt nach Hamburg und die „Nebenkosten“ zu finanzieren. Höchstwahrscheinlich stammen sie aus den gleichen Töpfen wie die Gelder für den dubiosen „Kampf gegen Rechts“. Der größte Topf wird von der SPD verwaltet – d,h, vor ihrer Wahl zur Ministerpräsidentin von Mecklenburg – Vorpommern von der bisherigen Bundesfamilienministerin Frau Schwesig.
Damit wird die Situation grotesk. Der Kampf gegen Rechtsordnung und Demokratie sowie die Schädigung der Anwohner und des Ansehen Deutschlands und Hamburgs in der Welt wird aus einem Topf finanziert, der von den Bürgern selbst mit Steuergeld gefüllt wird.

Das kann mit der Abwandlung einer alten Volksweisheit kommentiert werden:

„Nur die allerdümmsten Kälber wählen/finanzieren sich ihre Schlachter selber“!

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