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Von Dr. Klaus Wieser.

Was ist das für eine verrückte Zeit, in der wir leben?“ werden sich viele ältere Menschen fragen.
Besonders Menschen, die nicht in der alten Bundesrepublik groß geworden sind, werden verunsichert sein.

Zu den wichtigsten Themen der Gegenwart zählt natürlich die „Flüchtlingsfrage“.
Schon mit dieser pauschalen Benennung der großen Migranten-Wanderströme beginnt das Problem, denn die Mehrzahl der Massenmedien sind weltanschaulich durch die Anschauung ihrer maßgeblichen Redakteure festgelegt. Ihre politische Richtung grob gesagt: Rotgrün mit einer zusätzlichen Menge Gutmenscharoma. Nun sind “Flüchtlinge“ nach herkömmlicher Definition Menschen, die vor aktuellen Kriegsereignisse geflohen sind. Weil dieser Begriff jedoch besonders bei vielen Deutschen, die aus Gebieten im Osten flüchten mussten, viele Assoziationen und viel Mitleid aufgrund eigener Betroffenheit erregt, wurde dieser als Sammelbegriff für die Zuwanderer insgesamt verwendet. Mit dem so verwendeten Begriff „Flüchtling“ lassen sich durch die informelle Sprachregelung ( Political Correctness) die Denkmuster und die Stimmung der Bevölkerung im gewünschten politischen Interesse beeinflussen..Man kann bekanntlich diese Form der Beeinflussung als „Gehirnwäsche“ bezeichnen
Nur für einen Teil dieser ersten Gruppe von Migranten gilt, dass sie direkt vor Kriegsereignissen geflohen sind, also im Wortsinne „Flüchtlinge“ sind. Der weitaus größte Teil kommt dagegen aus den Flüchtlingslagern oder aus den Städten der Anrainerstaaten, wo sie sich bis jetzt durchgeschlagen haben.
Die zweite und größte Gruppe sind meistens junge Männer, die aus Teilen Afrikas und des Nahen Ostens kommen. Sie wollen für sich selbst ( und am besten für ihre Großfamilie ) der Trostlosigkeit der Flüchtlingslager, der Dörfer in der Sahelzone und der eigenen Perspektivlosigkeit sowie der für ihre Kinder entkommen. Diese Gruppe, die man auch als „Wirtschaftsflüchtlinge“ bezeichnen darf, hat keinen besonderen Schutz nach Grundgesetz oder/und Flüchtlingscharta der UNO.
Der dritte Teil der“ Flüchtlinge“ sind die politisch Verfolgten, die bekanntlich einen besonderen Schutz durch das Grundgesetz genießen

Alle gehen davon aus, dass ihnen der Familiennachzug gestattet wird. Was – so ganz nebenbei – in der Regel auch glückt, denn gemäß Hamburger Abendblatt vom 10.07.2018 wurden für die Zeit seit 2015 schon 322.000 Visa für Familiennachzug erteilt. Wenn man von drei Personen im Schnitt für ein Visa ausgeht, dann sind es bereits eine Million zusätzlicher Migranten
Durch die Geschehnisse der letzten Zeit wurde begrenzt die Diskussion zur Bevölkerungsentwicklung besonders die in Afrika wieder aufgenommen.. Für die breite Öffentlichkeit hat dann Thilo Sarrazin die Diskussion eröffnet und wurde von der politischen und Meinungselite sofort diffamiert. Bezogen auf die „Bevölkerungsexplosion“ kann nur festgestellt werden, dass die auch von hellsichtigen Gesellschaftswissenschaftlern prognostizierte Entwicklung der Geburtenziffern- besonders in Afrika -eintreffen. Sie fällt viel zu hoch aus, so dass auch eine florierende Wirtschaft die nachwachsenden Arbeitskräfte nicht absorbieren könnte. Die unter anderem für die Wirtschaftsentwicklung von den Industriestaaten geleistete sogenannte Entwicklungshilfe verpuffte oder wurde von den meistens herrschenden Diktatoren für ihr Militär verwendet. Kein Wunder, dass sich die Menschen von dem Glanz Europas angezogen fühlen und mit allen Mitteln versuchen, dorthin zu kommen.

1.
Wenn jedoch Europa sich angesichts der riesigen Heere von Armen und gleichermaßen Ungebildeten in Afrika und dem Nahen Osten nicht abschottet, muss es damit rechnen, dass sie ungefragt kommen werden. Dadurch wird bald der Wohlstand der Europäer vernichtet sein und möglicherweise auch das, was sonst noch Europa ausmacht. Der weise Peter Scholl Latour, der es schaffte, jenseits von „Political Correctness“ zu denken und sich auszudrücken, sagte einmal: „Wenn man glaubt, die Verhältnisse in Kalkutta zu bekämpfen, indem man große Teile der Bevölkerung woanders ansiedelt, so schafft man letztlich mehrere Kalkuttas“. Ganz offensichtlich spielen andere Faktoren bei dem Entstehen und Aufrechterhaltung der Armut zusätzlich noch eine große Rolle Diese Faktoren hängen von dem kulturellen Hintergrund der Zuwanderer ab.

2.
Da die mehrheitlich zuwandernden jungen Männer überwiegend Moslems sind, steht die Existenz der Deutschen und letztlich aller Europäer auf dem Spiel. Schon wird von einer „Umvolkung“ gesprochen oder von einer „multikulturellen Gesellschaft“.
Eine Staatsministerin der SPD in der letzten Legislaturperiode orakelte von der zukünftigen Gesellschaft als einer, in der jede Gruppe um ihren Platz in der Gesellschaft tagtäglich kämpfen müsse.

3.
Die Gutmenschen und Multi-Kulti-Anhänger sind blind für die weitergehende Folgen der massenhaften Einwanderung. Sie sehen ohnehin nur einen kleinen, „humanen Abschnitt. Das ist ein winziger Teil des Problems und nicht das , was sich wohl durch Einwanderung nach Europa schon ergeben hat und sich weiter verstärken wird. Ganz sicher wird es unter den Europäern einen riesigen „Kollateralschaden“ geben, beispielsweise, wenn die Eingewanderten sich das mit Gewalt oder durch Tricks erbeuten, was den „Eingeborenen“ gehört.

4.
Vergleiche aus der Geschichte drängen sich auf: Das Römische Reich ging unter, weil es schlichtweg von den Germanen überflutet wurde. Damit erstarb auch der größte Teil der römischen Zivilisation und es bedurfte vieler Jahrhunderte, um wieder die Höhe von Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Medizin und der Lebensqualität der Menschen zu erreichen. Bekanntlich wurde in der letzten Phase der Entwicklung Europas auf den Stand der Antike ( im 14.- 16. Jahrhundert ) durch die Überreste der Antike selbst mit bewirkt ( Renaissance!).

5.
Es war die Überzeugungsmacht des Christentums, das mitwirkte, um Europa zu zivilisieren/kultivieren. Es dürfte bei einer Übernahme durch den Islam keine Bedeutung mehr spielen.

- Es wird sich nicht vermeiden lassen, dass die Europäer zur Sicherung ihrer Existenz ganz Europa zu einer Burg umbauen, die sie dann verteidigen müssen. -

Seit spätestens der zweiten Hälfte des Jahres 2016 reift in Teilen der Öffentlichkeit die Überzeugung, dass ein entsprechendes Handeln beispielsweise im Sinne der Vorstellungen unserer Partei notwendig ist. Das haben immer mehr Wähler und auch die Altparteien selbst erkannt Das Ergebnis: Jetzt wird immer mehr aus dem Programm und Gedankengut der AfD übernommen – besonders eine große Rolle angesichts der drohenden bayrischen Landtagswahl von der CSU. Wie schwer eine Besinnung auf eine vernünftige Politik ist, die sich am Willen der Bevölkerung orientiert, beweist der bizarre Streit der beiden Schwesterparteien CDU und CSU. Natürlich spielte auch die Struktur der handelnden Persönlichkeiten spielen auch die Zeitungen, Rundfunkanstalten usw.als Schallverstärker dabei eine große Rolle. Man kann im Grunde diesen Streit auch deuten, dass das Problem erkannt wurde und glaubt, dass man sich selbst helfen müsse. Auf die EU kann man bei einer Lösung von Problemen nicht vertrauen.
Das aber hat einfach zu lange gedauert, zu lange, um nicht an der Qualität unserer Volksvertreter zu zweifeln. Liegt es vielleicht zusätzlich daran, dass aus dem Kanzleramt keine inspirierende Vorschläge kommen? Das dürfte nicht neu sein. Oder: Dass für die politischen Akteure die eigene Bekanntheit und Akzeptanz durch die Wähler – nicht aber das Wohlergehen des Landes die höchste Priorität hat? Oder dass die tatkräftig betriebene „Politische Korrektheit“ den Blick für die Realität gleich welcher Art mit beschädigt hat ? Gleichzeitig hat sie den Mut geraubt, gegen staatsgefährdende Aktivitäten von der politisch linken Seite vorzugehen.
Das letztere kann mit der laufenden Sozialdemokratisierung der regierenden Klasse und ihrer Lautverstärker zusammenhängen. Dieser Prozess hat die Herrschenden dazu verleitet, sich auf das bequeme Überleben ohne großes Risiko einzurichten. Damit hat sie weitgehend die Fähigkeit verloren, sich in die Situation sehr vieler Wähler hinein zu versetzen.
Eine Politik der Zukunftsgestaltung ist von den Herrschenden nicht zu erwarten
– noch nicht einmal außergewöhnliche Maßnahmen zur Selbstverteidigung unserer Gesellschaftsordnung und unseres Staates.

In diesen Zusammenhang gehören dann auch die wichtigsten Irrtümer der deutschen Innenpolitik .Aus den genannten Gründen vermehrt sie die Anzahl nicht integrationsfähiger Menschen aus einem anderen Kulturkreis. Noch nicht einmal gelingt die Abschiebung von Straftätern oder denjenigen, die sich Leistungen und den Status erschlichen haben .Der Rechtsstaat findet also partiell nicht statt ,vielmehr eine mediale Hatz auf Andersdenkende und auf die Meinungsfreiheit. Die öffentliche Meinung wird also von denjenigen bestimmt, die eine Politik betreiben, die letztlich Europa und besonders Deutschland gefährdet.

Es ist wohl nicht stark übertrieben, wenn man davon spricht, dass hier ein nationales Selbstmordprogramm durchgeführt wird.

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